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Das neue Leben der Barbara Schett 

Für Kristian Bissuti, sport-fotografierendes Urgestein des KURIER, wurde noch einmal eine Ausnahme gemacht. Barbara Schett schminkte, stylte und räkelte sich in Salzburg vor der Kamera. Und Schluss: "Ich mache jetzt eigentlich gar nichts mehr auf dem Model-Sektor", sagt Schett und will sich fortan wieder ausschließlich auf ihren Beruf als Tennisspielerin konzentrieren. 

Den Jahreswechsel verbringt die 25-jährige Innsbruckerin in Hongkong, wo sie ab Montag an einem Exhibition-Turnier mit Jennifer Capriati und der wiedergenesenen Mary Pierce, die auch ihre erste Gegnerin sein wird, teilnimmt. Im Jahr 2002 wird bei Schett sehr vieles anders sein als im Jahr 2001. 

NEU Trainer ist nicht mehr Hari Mair sondern der Salzburger Exprofi Gerald Mandl. "Es ist ganz witzig mit ihm zu arbeiten. Er legt sehr viel Wert auf die Beinarbeit und hat auch an der Backhand einiges geändert. Wir passen gut zusammen." In den Tagen um Weihnachten hat Barbara Schett dermaßen hart gearbeitet, dass sie kurzzeitig wegen eines Muskelfaserrisses im linken Oberschenkel passen musste: "Aber ich bin jetzt wieder in Ordnung." 

NEU Barbara Schett wirkt wieder voll motiviert. "Ich denke, die Top 10 sollten heuer wieder drinnen sein. ich weiß, dass ich dort mitspielen kann und dass diese Zielsetzung daher realistisch ist", so Österreichs Nummer 1, die bereits einmal (siehe Grafik unten) Nummer 7 der Welt war. 

NEU Barbara Schett hat mit der routinierten Italienerin Silivia Farina eine neue Doppelpartnerin gefunden. "Wir spielen jetzt einmal in Sydney, bei den Australian Open und in Tokio zusammen. Dann werden wir weitersehen. Sollte sich dann eine sehr starke andere Spielerin anbieten, werde ich vielleicht wieder wechseln." 

NEU Mit dem französischen Mineralwasser-Hersteller Gaz de France hat die Österreicherin einen neuen internationalen Sponsor gefunden. Das bringt auch mit sich, dass Schett im Februar am Pariser Hallenturnier teilnehmen wird. 

Ganz ohne Sorgen geht es aber auch gegenwärtig nicht ab bei Barbara Schett. Diego Perez, Schetts in Uruguay lebender Freund, ist vor wenigen Tagen das Trommelfell geplatzt. "Sie haben ausgelassen gefeiert und dabei ist in seiner unmittelbaren Nähe eine Rakete explodiert." 

Ruhige Feiertage 

Schett hingegen verbrachte ruhige Feiertage: "So richtig gemütlich mit Familie, Schnee und Weihnachtsbaum." Die Gemütlichkeit war allerdings nur von kurzer Dauer. Das Training ließ wenig Spielraum für Privates. 

Von Hongkong reist Schett nach Sydney. Mit dieser Stadt verbindet sie positive Erinnerungen. 1999 schaffte sie in der Olympiastadt von 2000 den internationalen Durchbruch. Sie setzte sich gegen die Top-10-Spielerinnen Arantxa Sanchez und Conchita Martinez durch und scheiterte erst im Halbfinale knapp an Martina Hingis. Acht Monate später war Schett Nummer 7 der Welt.